Australien Wetter
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Australien Wetter

Wetter und Klima Australien

Australien ist natürlich viel zu groß, um nur über ein einziges Klima zu verfügen. Entgegen der weitläufigen Annahme ist es beispielsweise mitnichten einfach nur heiß und trocken, obwohl das zumindest auf den mittleren Teil des Landes immerhin zutrifft.

Grundsätzlich kann man von zwei verschiedenen Klimazonen sprechen – der tropischen und der gemäßigten. Die tropischen Gebiete umfassen grob gesagt das Northern Territory, die nördlichen Teile Western Australias und Queenslands. Gemäßigt hingegen sind die Staaten New South Wales, das Australian Capital Territory, Victoria, Tasmanien, South Australia und die südlichen Teile  Western Australias und Queenslands.

In den gemäßigten Teilen Australiens sind die Jahreszeiten mit denen in Südeuropa vergleichbar, finden jedoch zu den genau umgekehrten Zeiten des Jahres statt, da Australien in der südlichen Hemisphäre liegt. Das bedeutet, dass man Weihnachten in der Badehose verbringen kann und  in den europäischen Sommermonaten Juni, Juli und August in Australien auch mal die dickere Jacke heraus gekramt werden muss.

Australien ist der trockenste Kontinent der Erde und auf ihm wiederum behauptet Südaustralien gern von sich, der trockenste Teil zu sein. Regenfälle treten denn auch am ehesten an den Küstengebieten auf, weswegen diese Teile auch stark, der sehr trockene innere Teil des Landes hingegen gering besiedelt ist. Schneefall gibt es nur in einem sehr kleinen Teil des Landes, an der Grenze zwischen New South Wales und Victoria, wo die höchsten Berge des Staates zu finden sind, und manchmal auch in einigen Teilen des Inselstaats Tasmanien.  

Die nördlichen Teile Australiens verfügen nicht über vier verschiedene Jahreszeiten, sondern teilen sich in die saisonale Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit ist von den Temperaturen her die heißere der beiden Jahreszeiten, die Trockenzeit aber auch immer noch angenehm warm. Zwischen diesen beiden Saisons befindet sich noch eine kleine weitere Jahreszeit, die als „Build-Up“ bekannt ist. Innerhalb dieser Zeit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit Schritt für Schritt, die Temperaturen werden immer heißer und klettern auf die höchste Ebene des ganzen Jahres. Irgendwann bricht dann der Himmel auf und das Einsetzen des lange ersehnten Regens wird als wirkliche Erleichterung empfunden. Sollte es überhaupt eine Jahreszeit geben, in der man Nord-Australien besser nicht  besucht, dann ist es diese Build-Up-Zeit.  Die Regenzeit dauert in der Regel von Dezember bis März, die Trockenzeit von April bis August  und geht ab September ins „Build-Up“ über.

Die meisten Menschen finden, dass die beste Reisezeit für die südliche Hälfte Australiens der Sommer und der Herbst  (Dezember bis Mai) sind und in den nördlichen Teilen des Landes die Trockenzeit (April bis August).

Aber wie auch immer – Wer sich auf eine Reise nach Australien begibt, der sollte das Wetter am besten einfach so nehmen, wie es kommt – und genießen!